Oskar Zięta, Dirk Salz, Gilles Van Schuylenbergh und Andrea Valsecchi

Distorsione

22.06.–07.09. 2024

Ausstellung

In unserer Sommerausstellung dreht sich alles um die Verzerrung. Zunächst trägt der Begriff sicherlich meist eine leicht negative Konnotation, doch das Phänomen birgt eine Fülle an schöpferischem Momentum. Vier Künstler erkunden, was Verzerrung bedeutet, was naheliegenderweise durch sie verändert aber andererseits auch geschaffen wird. Von der rein physischen Ebene unter Einfluss von Energie auf einen Körper über die Verzerrung von Informationen auf dem Weg von der Quelle zum Empfänger bis hin zur Verzerrung als definierende Instanz. Zwischen makroskopischen Materialveränderungen und mikroskopischen Pigmetspielen zeigen wir Werke, die sich diesem Thema widmen.

Impressionen

Künstler

Oskar Zięta bringt auf elegante Weise zusammen, was nicht zusammenzugehören scheint: Eleganz und Brutalität, Reflektion und Transparenz, Zufall und Kontrolle und nicht zuletzt Metall und Luft.

Eine durch die Kubisten um Picasso angestossene Tradition fortführend nutzt Gilles van Schuylenbergh eine Kombination aus Medien von der Kamera bis zur Leinwand, um unser Verständnis von Perspektive zu erweitern und zu hinterfragen.

Die minimalistischen und doch komplexen Kompositionen von Dirk Salz laden durch ein Zusammenspiel von Licht Farbe und Reflexion Betrachter ein, über die sich verändernde Wahrnehmung von Raum und Tiefe nachzudenken.

Andrea Valsecchis Skulpturen «Marble Bags» zollen unter allerhöchstem handwerklichen Anspruch der Grossmeisterlichkeit einer gänzlich anderen Gestaltungsdisziplin und Materialität Tribut: jener der Haute Couture.