festina lente

11.7.–29.8.

Ausstellung

Diese Ausstellung vereint zwei künstlerische Positionen, die von genauer Beobachtung, Neugier und einem bewussten Umgang mit Zeit geprägt sind. Zwischen Intuition und Analyse entstehen Arbeiten, die dazu einladen, verborgene Geschichten von Orten und Materialien neu zu entdecken und das Spannungsfeld zwischen Dringlichkeit und Geduld zu erleben. Die Ausstellung zeigt Werke aus Cyanotypie, Druckgrafik, Skulptur und Installation und gibt einen Einblick in das Schaffen zweier prägender Stimmen der Schweizer Gegenwartskunst.

Impressionen

Künstler:innen

Lurati Lurati, * 1989 in Lugano versteht ihre Arbeit als eine Reise zu den Ursprüngen – sowohl persönlichen als auch kollektiven. Ihre Bildsprache bewegt sich zwischen Realität und Traum, zwischen Unschuld und Ritual. Ein geheimnisvoller Faden zieht sich durch Fragmente, Talismane, Zeichen und Objekte und trägt das Echo von etwas Fernem und Vergessenem in sich, das dennoch – unerwarteterweise – mit der Gegenwart in Resonanz steht.

Karim Forlin, * 1977 in Locarno verknüpft in seiner künstlerischen Arbeit Konzepte von Territorium und Sprache durch ein Universum aus Symbolen und Zeichen und schafft so ortsbezogene offene Werke, die sich durch archaische Formen und sich ständig wandelnde Installationen auszeichnen. In den Arbeiten liegt die Bedeutung eher im Übergang, im Weg und in der Metamorphose als im Erreichen eines definierten Ziels.